In einem Bebauungsplan legt eine Gemeinde als Satzung (= Ortsgesetz) verbindlich fest, welche Nutzung auf einer Fläche innerhalb der Gemeinde zulässig ist. Die einzuhaltenden Vorgaben in einem Bebauungsplan können äußerst vielgestalt sein; zumindest müssen darin jedoch die Art und das Maß der baulichen Nutzung, die überbaubare Grundstücksfläche und die örtlichen Verkehrsflächen festgeschrieben sein. Das Baugesetzbuch (BauGB, §§ 8-10), die Baunutzungsverordnung (BauNVO) und die Planzeichenverordnung enthalten weitere Bestimmungen und Vorgaben.

Es gibt drei Arten von B-Plänen:

  • Der qualifizierte B-Plan (§ 30 Abs. 1 BauGB)
  • Der vorhabenbezogene B-Plan (§ 30 Abs. 2 BauGB)
  • Der einfache B-Plan (§ 30 Abs. 3 BauGB)

Ein Bebauungsplan wird auch als "verbindlicher Bauleitplan" bezeichnet - gegenüber dem Flächennutzungsplan, der einen "vorbereitender Bauleitplan" darstellt und als Grundlage für einen Bebauungsplan dient.

 

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Bebauungsplan